Grafikdesign Studium - Check

Hundegspür / Penny / Mockup: Freepik

Weiterbildung kreativ

Voriges Jahr im Mai war’s soweit. Ich startete eine Grafikdesign-Ausbildung an der OfG – Online-Schule für Gestaltung
12 Monate kreative Weiterbildung lagen also vor mir. Jeden Monat gab’s eine Monatsaufgabe, die man dann einreichte und jedes Mal gespannt auf das Feedback der DozentInnen wartete. 

Und jetzt war’s soweit: Der große Abschluss inklusive Projekt war schneller da als gedacht, obwohl ich einige Pausen eingelegt hab (ja, den RechenkönigInnen unter euch ist’s eventuell aufgefallen: Mai 2021 bis Dezember 2022 sind keine 12 Monate… najaaaaa….). 
Wie auch immer: Man konnte unter anderem ein freies Projekt wählen, für das ich mich auch entschieden hab. Denn da gab’s bereits eine Idee meinerseits, die sich mit einer Anfrage deckte und hier perfekt passte:

Re-Design "Hundegspür"

Das Hundegspür begleitet mich und meinen Wuff Bogey bereits seit einigen Jahren. Nämlich in Form der Hundetrainerin unserer Wahl: Michaela Bauer. 

Sie und ihr Hundegspür sind allerdings auch mehr als „nur“ individuell zugeschnittene Trainingseinheiten je nach aktuellem Bedarf für uns. Über die Zeit hat sich hier auch eine schöne, wertschätzende Freundschaft entwickelt.

Somit war mein gewähltes Abschlussprojekt auch ein Herzensprojekt meinerseits. Der Vorteil: Ich kenn das Hundegspür einerseits „von außen“ als Kundin, aber auch „von innen“ durch viele Einblicke, die Michi mir gibt. 

Also, los - in die Hände gespuckt!

Es gab viel zu tun, damit am Ende „das große Ganze“ entstehen konnte. Ich weiß nicht, ob es einfacher ist, von null auf ein Design bzw. eine Corporate Identity zu entwickeln, oder ob es Vorteile hat, wenn schon etwas da ist, das man ummodeln kann? 

Doch grundsätzlich war für mich die Ausgangslage so, dass ich wusste: Pink muss es sein. 😉 Ansonsten gab es nicht allzu viele Vorgaben. Im Zuge der diversen Ideen und Vorschläge hat sich außerdem herauskristallisiert, dass ein Herz, das für Michis Herzensberuf(ung) und auch die Beziehung zwischen Mensch und Hund ebenfalls seinen Platz finden sollte. 

Am Anfang waren da einige Kritzeleien – Ideen, die ich zu Papier gebracht hab. Es war zum Teil vielleicht ein bisserl chaotisch, denn immer, wenn ich irgendwas so weit hatte, dass es erkennbare Formen angenommen hatte, hab ich’s Michi geschickt. Ich weiß nicht, wie viele Nachrichten und Fotos sie in dieser Zeit von mir bekommen hat. Ob das der „richtigste“ Weg ist, oder ob manch einer davon nicht überfordert sein könnte – keine Ahnung. In diesem Fall war’s aber super-hilfreich, weil Michi einerseits mein Bombardement an Nachrichten sehr gut aushält und ich andererseits immer sofort eine Rückmeldung hatte, ob ich auf einem guten Weg war oder mich grad in einer Einbahnstraße befind.

Das Konzept

Begonnen hat’s mit dem Logo. Aus Kritzeleien entstanden Entwürfe, die immer weiter verfeinert wurden. Zusätzlich hab ich ein Konzept erstellt, das letztendlich als Leitfaden für die weitere Vorgehensweise herhalten durfte. 

Dieses Konzept und drei Logo-Entwürfe wurden von der OfG auch noch gefeedbackt. So konnte ich auch von fachlicher Seite noch gegenchecken lassen, dass die Richtung stimmt. 

Die Logo-Entwürfe

Wichtig war mir, die Verbundenheit zwischen Mensch und Hund darzustellen und das Team zu zeigen. Denn genau darauf zielt Michis Hundegspür-Training ab: Gemeinsam zu einem Team zusammenzuwachsen, wo auf die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Hund geachtet wird. 

Zwei der drei Kandidaten: 

And the winner is ...

Doch eigentlich war schon beim Einsenden der drei Vorschläge klar, dass es nur einer werden konnte. (Das Titelbild hat’s ja bereits verraten.) – Tadaaaaa:

Der erste Schritt war getan ...

… und es folgten noch viele weitere: 

Ein Farbkonzept musste her, das für sämtliche Zwecke seine Anwendung finden sollte. Allem voran die primäre Farbe Pink und auch ein dunkles Grau, das sich gerne zum Pink dazu gesellt. Weiß spielt natürlich auch eine zentrale Rolle. 
Weiters gibt’s noch Abstufungen von Grau und ein feines, warmes Creme, das die teilweise harten Kontraste abmildern darf. 

Schriftarten wurden festgelegt, diverse grafische Elemente designed, die künftig in sämtlichen Anwendungen sowohl im Online- als auch Print-Bereich ihren Platz finden.

Damit waren sämtliche Grundelemente vorhanden, um zur Gestaltung der verschiedensten Dinge überzugehen: Visitenkarten, Trainingsblockkarten, Banner für die Hundegspür-Hundeschule, Vorlagen für Social Media (Instagram und Facebook), Rechnungslayout, und – last, but not least – die Webseite www.hundegspuer.at

Neues Jahr, neues Design

Manchmal hab ich dran gezweifelt, dass ich alles bis zu Michis Wunschtermin – Jahreswechsel 2022/23 – fertig bekomm. Vor allem bei der Webseite hab ich mich mit x Details rumgeschlagen (Responsive, manchmal mag ich dich nicht! – Nur so am Rande, musste sein!). Aber dann hat sich der Knoten gelöst, und es lief dahin. 

Visitenkarten und Trainingsblockkarten wurden bestellt. Der Banner für den Hundegspür-Trainingsplatz designed und geordert. Und zwischenzeitlich ist auch alles geliefert worden. Die Webseite ist punktgenau fertig geworden und bereits online. 

Ich glaub's ja nicht: Ich bin tatsächlich fertig!

Meine Präsentation des gesamten Projekts konnte ich Mitte Dezember an die OfG übermitteln. Kurz vor Jahreswechsel hab ich noch mein Feedback erhalten, das mir zeigt, dass ich durchaus auf einem sehr guten Weg bin. – Was bin ich beruhigt 😉

Es folgte ein kurzer, aber wohlverdienter Urlaub („Silence is golden“). Und als ich wieder nach Haus kam, wartete mein lang ersehntes Zertifikat, das mir meine Kenntnisse als Grafikdesignerin nun offiziell bestätigt, bereits im Postkasterl auf mich. 
Und das Ganze gibt’s auch als Webzertifikat… i proudly present:

Wie geht's jetzt weiter?

Ja, darauf bin ich auch schon gespannt. Einige Ideen warten darauf, ausprobiert und umgesetzt zu werden. Und eines weiß ich mit Sicherheit: Ein Abschluss bedeutet für mich keinesfalls ein Ende von etwas, sondern den Beginn von x neuen Möglichkeiten 😉

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

— Henry Ford —